Die Unterrichts Kurse
Der Trommel Unterricht

auf der Djembe und den Bass Trommeln (Dunun): Kencedeni, Sangban, Dununba.
3 Stunden am Tag, an 5 Tagen in der Woche (meist Dienstag bis Samstag), von 10 - 13 Uhr. Wir teilen die Gruppen nach den Niveaus der Teilnehmer/innen ein. Instrumente sind natürlich vorhanden.
Unterrichtet werden vorwiegend die Rhythmen der Malinké. Die Grundstimmen aller instrumente, und, je nach Niveau, die dazugehörigen Soli und Dunun Variationen



Der Tanz Unterricht

2 Stunden am Tag, an 5 Tagen in der Woche (meist Dienstag bis Samstag) von 17 - 19 Uhr.
für manche ist es zu Beginn etwas unverständlich, warum das Tanzen, bei einem Trommel Workshop, einen solch grossen Platz einnimmt. Das hat mehrere Gründe.
Zum einen hat das Trommeln in Afrika durch das Tanzen überhaupt erst einen Sinn. Ich hab schon mehrere Trommler danach gefragt, wie sie eigentlich Solo spielen, und die meisten von ihnen sagten mir: "Wenn kein Tanz da ist, dann stell ich ihn mir eben vor".
Ich persönlich habe über das Tanzen noch mal ein anderes Verständnis und Begreifen für die Musik bekommen. Es gab immer wieder Momente, in denen ich spürte: "Ach so!", wenn ich mich zur Musik bewegte. Bei den vielen Tanzschritten, die man so beigebracht bekommt, ist meist einer dabei, der so „in der Melodie drinsitzt“, dass man fühlt, wie Musik und Tanz zusammen aufgewachsen sind. Ich kann es nicht wirklich beschreiben - man muss es erleben!



WAS NOCH? - Kurse für andere Instrumente
Nicht im Workshop-Angebot inclusive, aber organisierbar und bezahlbar
in einem gewissen Abstand hinter der Djembe folgen, von der Popularität her:
Balaphon. (siehe auch hier: The Magic of traditionel music of the Malinke)

http://www.coraconnection.com/pages/balaphone.html
Balaphon. (siehe auch hier: The Magic of traditionel music of the Malinke)

http://www.coraconnection.com/pages/balaphone.html
Die Kora (siehe auch hier: The Magic of traditionel music of the Malinke)

siehe auch hier: http://www.coraconnection.com/ (auf dieser Seite werden auch andere Instrumente vorgestellt)

siehe auch hier: http://www.coraconnection.com/ (auf dieser Seite werden auch andere Instrumente vorgestellt)
Bolon

Das/Die/Der Bolon. Ich schreibe mal im weiteren Verlauf das Bolon besteht aus 2 Kürbisschalen Hälften, die mit zwei Ziegenfellen zu einer Kugel zusammengenäht werden. Oben ist ein Loch in den Kürbis geschnitte, welches aber von der Ziegenhaut bedeckt wird. In der Mitte des Lochs, aber in der Ziegenhaut steckt senkrecht ein Holz-Steg, an dem die (meist) 3 Saiten befestigt sind. Die Saiten sind aus Ziegenhaut gemacht, die in einen langen, ca. 2cm breiten, Streifen geschnitten wird (Die Haut ist nass und weich). Dieser Streifen wird anschliessend verdrillt, bis er wie eine halbwegs runde Schnur aussieht, anschliessen am besten von einem Ast herabhängend, mit einem Stein beschwert und gegen aufdrillen gesichert getrocknet. Der Klang der Bolon ist bassig tief warm (wie ein Kontrabass) und wurde früher von den Kriegern und Jägern gespielt. Mansa Camio erzählte mir mal, dass der Bolon Spieler bei kriegerischen Auseinandersetzungen immer verschont wurde, damit, wenigstens er, bei Niederlagen zurückkehren konnte um Bericht zu erstatten. Heutzutage wird das Instrument „bunt gemischt“ eingesetzt, und erfüllt oft die Funktion einer Bass Gitarre. Auf dem Foto oben siehtr man eine eher traditionelle Spielweise, bei der die Hände in unterschiedliche Positionen zupfen und abdämpfen. Heutzutage wird das Instrument eher perkussiv gespielt, indem beide Hände zu Fäusten geformt auf dem Korpus eine Rhythmus spielen und die hochstehenden Daumen dabei bestimmte Figuren auf den Saiten mitspielen.
Siehe und höre im 2. Video ab 1:25 min Die Musik - Videos
Flöte

Ich weiss sehr wenig über das Material und die Herstellung, aber, wer mehr darüber wissen möchte, wird sicher über die unten stehende WebSite an Informationen gelangen. Das Besondere an dieser Flöte, bzw. an der Spielweise ist, dass gleichzeitig geblasen und gesprochen wird. Das kann man nicht genauer beschreiben. Das muss man sich anhören!!
siehe und höre auch: http://fule.free.fr/wordpress/
Und auch bei Die Musik Videos, das zweite Video ab 3:14 min
Krins

Aus einem Stück Holz, ausgehölt, und - je nach Herkunft/Bauart mit 1 bis 6 Stegen versehen, die durch verschiedene Länge verschieden hoch klingen.

Aus einem Stück Holz, ausgehölt, und - je nach Herkunft/Bauart mit 1 bis 6 Stegen versehen, die durch verschiedene Länge verschieden hoch klingen.
Gongoma

Die Gongoma erlangte ihre Popularität ab Mitte der 90er Jahre, und wird hauptsächlich von jüngeren Menschen gespielt, die aus der Volksgruppe der Sousou (Soso) stammen. Gebaut wird die Gongoma aus einer halben Kalebassen Schale (Kürbis), die mit einer Sperrholzplatte abgedeckt wird in die ein Loch gesägt wird. Über dem (Schall-) Loch sind meist 3 ungleich lange Metallsägeblatt Stücke befestigt, die in ihren Tonabständen ungefähr so gestimmt werden, wie man das von den 3 Basstrommeln (Dunun = Dununba, Sangbañ und Kencedeni) her gewohnt ist. Entsprechend können die Melodien der Bass-Trommel-Rhythmen auf der Gongoma imitiert werden, aber natürlich auch eigene Melodien geschaffen werden. Mit der anderen Hand wird eine Art „Gegen-Rhythmus“ mit einem oder mehreren Fingern auf dem Körper der Gongoma gespielt. Siehe und höre auch: Die Musik - Videos
Kudeñ

Eine Spezialität der Malinke. Es wird hauptsächlich von den Mädchen/Frauen gespielt und besteht aus einem Flaschenkürbis. Der Kürbis hat oben eine kleine Öffnung und unten eine grössere. Auch mit diesem Instrument werden die Melodien der Basstrommeln nachgespielt, und zwar so dass:
Die kleine Öffnung den Ton der Sangbañ imitiert, die grössere den Ton der Dununba und die untere Seite der Kalebasse auf den Knieknochen geschlagen der Ton der Kencereni. Zusätzlich spielen die Finger der Hand, die die Kalebasse hält und führt, Glockenfiguren nach und oder spielen kurze Solophrasen des Djembe-Spielers nach. Siehe und höre das erste Video auf der Seite Baro Videos am Minute 1:22
Und auch bei Die Musik Videos, das zweite Video ab 0:38 min
- http://www.tamana.de/assets/Tamana-in-den-Hof.jpg
